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Freitag, 20.03.2015

Zu den Ausschreitungen beim Spiel ALBA BERLIN vs Galatasaray Istanbul

Einen Tag nach den Ausschreitungen beim Euroleague-Spiel von ALBA BERLIN gegen Galatasaray Istanbul möchten wir die Fakten an dieser Stelle für unsere Besucher noch einmal ausführlich erläutern.

Wir bedauern die Vorfälle vom Abend des 19. März 2015 sehr. Glücklicherweise hat es nach unseren Kenntnissen keine Schwerverletzten gegeben. Dennoch waren die Erlebnisse für viele Zuschauer verständlicherweise traumatisch, zumal viele Familien mit ihren Kindern vor Ort waren.  

Auch die Arena wurde beschädigt. Etwa 70% der Bestuhlung im Block der Galatasaray-Fans wurde mutwillig zerstört und führte zu einem Sachschaden von ca. 35.000 €.

Zu den Vorkehrungen vor dem Spiel können wir Folgendes sagen: Wie vor jedem Event gab es eine Risikoeinschätzung, die ergab, dass mit Pyrotechnik, Laserpointern sowie ultratypischem Fanverhalten zu rechnen ist. Bei der Begegnung von ALBA und Galatasaray im Dezember 2009 gab es keine anderen Vorkommnisse. Somit wurde vorab 20% mehr Sicherheitspersonal disponiert als bei einem Spiel von ALBA BERLIN üblich. Zudem war die Polizei vor Ort wesentlich stärker vertreten als sonst. Tatsächlich befanden sich gestern Abend ca. 50 gewaltsuchende Personen im Block von Galatasaray Istanbul, auf die es im Vorfeld keine belastenden Hinweise gab.

Die Anweisungen für das Einlasspersonal waren ebenfalls strikter als sonst. So wurden speziell Istanbuler Fans intensiv kontrolliert und es wurde eine vollständige Körperkontrolle vorgenommen, die bei den Spielen von ALBA BERLIN sonst nicht bzw. nur in Einzel- und Verdachtsfällen üblich ist. Trotz größter Sorgfalt wird es leider nie eine 100%ige Garantie geben, wie man am Beispiel von Fußballspielen regelmäßig erkennen kann. Der Einlass verlief aber soweit friedlich und geordnet.

Der Vorwurf, dass nach Beginn der Ausschreitungen zu spät eingegriffen wurde, ist berechtigt. Der Ordnungsdienst hat schnellstmöglich gehandelt, kann aber nur begrenzt agieren. Auch wenn die Situation direkt nach dem Eingriff der Polizei unter Kontrolle gebracht wurde, so müssen wir diese gemeinsam mit der Polizei analysieren. Sämtliche uns zur Verfügung stehenden Videoaufnahmen werden ausgewertet. Zudem wird es gemeinsam mit allen Beteiligten eine Diskussion über eine Neubewertung zukünftiger Euroleague-Spiele geben, speziell bei Begegnungen mit einschlägig bekannten Vereinen wie Galatasaray Istanbul.

In der Geschichte der o2 World hat es in insgesamt 210 Heimspielen von ALBA BERLIN noch nie derartige Vorfälle gegeben, auch nicht bei der Begegnung zwischen ALBA BERLIN und Galatasaray im Dezember 2009 in Berlin. Dementsprechend schockiert sind wir selbst über die Vorkommnisse und die Gewaltbereitschaft einiger Fans, die wir aus dem Basketball so nicht kennen.

Es ist klar, dass die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen am Donnerstagabend alles andere als optimal gelaufen ist. Eine gemeinsame Analyse zusammen mit der Polizei, dem Ordnungsdienst, ALBA BERLIN und der o2 World wird kurzfristig erfolgen. Ob die möglichen und angemessenen Maßnahmen in Zukunft immer alle Vorfälle verhindern können, bleibt zu bezweifeln – der Versuch muss und wird aber unternommen werden.

Wir möchten uns bei allen Fans von ALBA BERLIN und Galatasaray Istanbul bedanken, die das Spiel in friedlicher Absicht verfolgt und dadurch die Durchführung des Spiels ermöglicht haben.

 

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